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Wasserwacht-Nachwuchs schwimmt zum Sieg

Beim Bundeswettbewerb im Rettungsschwimmen für Jugendrotkreuzgruppen belegte die Altersklasse 1 (AK 1) der Wasserwacht Bernburg den 1. Platz.

Das Siegerteam in der heimischen Schwimmhalle.

Jubel, Freudentränen und wie es sich für Sieger gehört, (Kinder)Sekt zum Anstoßen. Samstag, 21 Uhr stand es fest: Die Kinder der Bernburger Wasserwacht sind Bundesmeister. Das Sechserteam hatte sich unter 28 Mannschaften aus zehn DRK-Landesverbänden durchgesetzt. Ausgetragen wurde der 14. Bundeswettbewerb vom 18. bis 20. September im sächsischen Schwarzenberg. Unter dem Motto "Drachenstark aus Liebe zum Menschen und zum Wasser" zeigten dort 150 Mädchen und Jungen zwischen 6 und 16 Jahren, dass sportliche Aktivität und ehrenamtliches Engagement Spaß macht.

Im Juni dieses Jahres standen Gruppenführerin Lena Schenker, Amy Hammermann, Vivien Barth, Leni Block, Alexander Noack und Anton Hoffmann schon einmal auf dem Siegertreppchen: Sie gewannen die Landesmeisterschaften von Sachsen-Anhalt und qualifizierten sich damit für die Bundeswettbewerb.

Für die Nachwuchstalente war somit ein harter Sommer angesagt. Zum Wassertraining trafen sich die Sechs mit ihren Schwimmtrainern Katrin Beiersdorfer und Holger Becker im Schwimmbad Nienburg. Gerade die 50-Meter-Bahn bot ausgezeichnete Möglichkeiten, die Kondition zu stärken. Auch Theorieausbildung stand auf dem Programm. Hier vermittelte Holger Mühlbach Wissen und Können über Erste Hilfe. Beatrice Mühlbach war bei Fragen zum Jugendrotkreuz aktiv, ebenso zur Klimakampagne oder zum Thema Inklusion.

Eine Woche vor dem Bundeswettbewerb fand ein schweißtreibendes Trainingslager in Pretzsch statt, wo neben dem Schwimmen auch Theorieelemente unter Wettkampfbedingungen geübt wurden.

So ging die Mannschaft der DRK-Wasserwacht Bernburg gut vorbereitet in Schwarzenberg an den Start: Im schwimmerischen Hauptteil des Wettbewerbs musste sie in einer Tauchstaffel, Transportstaffel, Rettungsringstaffel und in einer kombinierten Staffel ihr Können beweisen. "Was unsere Kinder dort leisteten, war einfach Spitze", erzählt Holger Mühlbach. "Sie konnten fast alle Zeiten vom Landeswettbewerb nochmals um mehrere Sekunden toppen und gewannen gegen die schwimmerisch starken Mecklenburger sogar zwei Staffeln."

In einem zweiten Wettbewerbsteil stand dann das Wissen rund um die Arbeit des Roten Kreuzes auf dem Programm: Neben Stationen zur klassischen Ersten Hilfe in nachgestellten Unfallszenarien beschäftigten sich die Nachwuchsrettungsschwimmer mit dem Thema Inklusion. Dabei ging es um die Rechte von Jugendlichen und den Abbau von Vorurteilen und Barrieren.

Am Ende belegte das Team mit 30 Punkten Vorsprung Platz 1.

"Um so eine Spitzenmannschaft zu formen, benötigt es zwei bis drei Jahre kontinuierliche und zielgerichtete Arbeit", betont Klaus-Ulrich Jahn, Leiter der Wasserwacht. So wurde das Siegerteam in den Jahren 2013 bis Frühjahr 2015 von Deike Böttcher im Rettungsschwimmen und der Ersten Hilfe trainiert. Zusätzliches Schwimmtraining gab es beim SV Serum Bernburg immer montags und freitags. Dort brachten die Trainer Dieter Käferhaus und Lothar Jalonska die Kids in Form. "Es ist eine Gemeinschaftsleistung, bei der auch die Eltern einen großen Anteil haben", so Jahn.

28. September 2015 17:44 Uhr. Alter: 2 Jahre